Datenschutz auf sebastian-fritz.net

Die letzten Monate tauchen fast jeden Tag neue Artikel, Ratgeber und Newsletter zum Thema Datenschutz in Hinblick auf die DSGVO auf. Ich habe versucht eine Datenschutzerklärung zu finden, die sowohl Qualität als auch Lesbarkeit bietet und habe mich für die Variante von RA Dr. Schwenke entschieden.

Aber mal ehrlich: Je öfter ich mir das durchlese umso mehr fühlt es sich danach an als wüsste man auch nicht was mit seinen Daten passiert.

Kommentare

IPs werden für 14 Tage gespeichert, Namen und Mailadressen können frei ausgedacht werden.

Irgendwie ist es auch eine Zwickmühle, ich will z.B. überhaupt keine Daten von euch haben. Hinterlässt jedoch jemand in den Kommentaren gesetzeswidrige Inhalte bin ich platt gesprochen selbst solange in der Haftung bis ich den Verursacher benennen kann. Dazu benötige ich mindestens die IP Adresse, die in diesem Fall durch WordPress in der Datenbank gespeichert wird. Kommentarfunktion abschalten halte ich auch für keine sinnvolle Option, sie ist jetzt so eingstellt, dass man keine E-Mail hinterlegen muss und Name kann auch frei gewählt werden. Eventuell findet sich noch eine Variante mit der man nach manueller Prüfung die IP eines Kommentars entfernen kann. Veröffentlichung erst nach Prüfung hat für mich den Geschmack von Zensur und wäre eine ähnlich unsinnige Lösugn wie ganz Abzuschalten.

Update(10.05.2018): Auch dieses Problem ist nun besser gelöst. Das WordPress Plugin ‚Remove Comment IPs‚ entfernt die IPs in den Kommentaren nach 14 Tagen (Standart 60 Tage).

Serverlogs

Zur Absicherung und Fehlernachverfolgung werden Login Versuche und Seitenaufrufe sowie Fehler gespeichert.

Sämtliche Serverlogs sind dabei anonymisiert, d.h. ein Teil der IP Adresse wird durch einen zufälligen Wert ersetzt.
Gespeichert meint hier im Übrigen in Form von Dateien bzw. Logdateien auf der Festplatte – nicht das kurzfristige Zwischenspeichern im Arbeitsspeicher ohne das der Serverprozess ja gar nicht wüsste wohin er seine Antwort schicken soll 🙂

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