Elektromobilität

“Sind wir eigentlich noch zu retten?“

Eine Frage, die in der gestrigen Schulung des öfteren (in)direkt gestellt wurde. Bezogen auf den Anstieg der Weltbevölkerung, die Umweltverschmutzung, die Bürokratisierung… – die Liste mit Problemen ist lang.

Heute dann Messe Elektromobilität mit ganz eigenen Antworten dazu.

Da Prognosen immer sehr hilfreich sind (in ein paar Jahren, rückblickend betrachtet) folgt eine lose Sammlung, sinngemäß:

  • Kleinere Stromanbieter werden zu Strommanagern, Strom liefert der Arbeitgeber, das Eigenheim wird aus dem Elektroauto gespeist. 
    [Das muss ich jetzt kurz erklären: 
    Man geht davon aus, dass durch Photovoltaik genug Strom für das Eigenheim produziert werden kann, der Stromtarif des Arbeitgebers viel günstiger (Gesamtpreis 6-10ct/kWh) und der Akku des Elektrofahrzeuges groß genug ist um den täglichen Weg zu schaffen und Zuhause dann noch Strom für das Haus zu liefern, wenn die Sonne mal nicht scheint. Erklärung Ende]
  • 2035 wird kein Verbrenner mehr verkauft, die Autos fahren dann selbst zur Ladesäule und werden induktiv geladen.
  • “Brandbeschleuniger“ Dienstwagenbesteuerung wird zu sprunghaftem Absatzanstieg führen.
  • Durch Carsharing sinkt der gesamte Fahrzeugbestand um mehrere Mio. ab.
  • Fahrzeughersteller werden zu Komplettanbietern von Mobilitätslösungen und bleiben Eigentümer der Fahrzeuge, Nutzung nur noch on-demand
  • In einem Jahr kommt jeden Monat mindestens ein neues Fahrzeugmodell elektrisch angetrieben auf den Markt.
  • E-Busse haben 80% Nutzungszeit der vergleichbaren mit Diesel wegen außerplanmäßigen Werkstattaufenthalten.
  • Umrüstung von Bussen auf Elektroantrieb ist günstiger als Neukauf.
  • Mess- und Eichrechtkonforme (und damit förderkonforme) DC-Ladesäulen nicht vor Ende 2020.
  • Alle Abrechnungsmodelle (an den Ladesäulen) mit Zeit- oder Pauschalkosten sind nicht gesetzeskonform und werden verschwinden.
  • Parkplatzsensorik wird Echtzeitplanung und Reservierung von Ladeplätzen ermöglichen.
  • Photovoltaik und Zwischenspeicher sind zum Laden von Elektroautos unwirtschaftlich.
  • Preis für Akkus wird sich auf 100$ pro kWh einpendeln, Ausreißer nach oben wegen Nachfrage möglich.
  • Sinnvoller Einsatz im KFZ nur mit Festkörperakku, derzeitige Technik ist eine tickende Bombe (ungeklärte Lager- und Transportgefahren z.B. per Schiff,…)

Nochmal: Das sind Prognosen, Meinungen usw. aus den Vorträgen und Gesprächen und sollen die Stimmung wiedergeben.

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