Elektromobilität

“Sind wir eigentlich noch zu retten?“

Eine Frage, die in der gestrigen Schulung des öfteren (in)direkt gestellt wurde. Bezogen auf den Anstieg der Weltbevölkerung, die Umweltverschmutzung, die Bürokratisierung… – die Liste mit Problemen ist lang.

Heute dann Messe Elektromobilität mit ganz eigenen Antworten dazu.

Da Prognosen immer sehr hilfreich sind (in ein paar Jahren, rückblickend betrachtet) folgt eine lose Sammlung, sinngemäß:

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Ganzjahresreifen, oder?

Geld sparen, Ganzjahresreifen nutzen – Autohändler haben diesen Trend schon lange umgesetzt und auch private Haushalte schwenken um.

Gute Voraussetzungen für Ganzjahresreifen:

  • man fährt wenig Kilometer pro Jahr: max 15-20tkm
  • man ist nicht darauf angewiesen, bei den schlechtesten Wetterbedingungen zu fahren: starker Schneefall, Eis
  • das Fahrzeug hat ein aktives Reifendruckkontrollsystem (vorgeschrieben), man braucht also an jedem Rad Sensoren
  • man fährt eher zurückhaltend und legt keinen Wert auf sportliche Fahrleistungen

Zählen Ganzjahresreifen als Winterreifen?

ja, wenn:

  • Produktionsdatum bis Ende 2017 (DOT bis ??17) – M+S Kennzeichnung reicht
  • Produktionsdatum ab 01.01.2018 (DOT ab ??18) – Alpinsymbol (Bergpiktogramm und Schneeflocke) notwendig, M+S alleine reicht nicht mehr

Warum muss man dann noch überlegen?

  • Ganzjahresreifen können nicht zaubern, sie sind schlechter als (gute) Winter- und Sommerreifen, das betrifft hauptsächlich Bremsweg, Fahrverhalten, Verschleiß
  • welche Eigenschaften am stärksten leiden hängt sehr davon ab, ob die „Basis“ des Ganzjahresreifens der Winter- oder der Sommerreifen des Herstellers ist. Dessen Stärken und Schwächen „erbt“ der Ganzjahresreifen zu großen Teilen.
  • Gerade die auf Wintertauglichkeit optimierten Ganzjahresreifen haben im Sommer auch oft einen erhöhten Spritverbrauch zur Folge

Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, spart nicht nur Lohnkosten für Radwechsel & ggf. Einlagerung. Bei Fahrzeugen mit aktiven Sensoren an jedem Rad müssen auch diese nicht gekauft und alle paar Jahre(4-6) ersetzt werden. So nutzt man im besten Fall das Reifenprofil besser aus und tut noch ein klein wenig für die Umwelt. Denn auch die Gummimischung eines Ganzjahresreifens altert und so muss nach 4-6 Jahren ein Ersatz eingeplant werden, will man nicht stark nachlassende Fahreigenschaften auf Nässe, Schnee und Eis in Kauf nehmen.

So läuft das Stilllegen der VW Fahrzeuge durch KBA und Zulassungsstellen

  • 18 Monate nach Freigabe des Updates für das Fahrzeug: KBA sendet Brief an Halter mit der Benennung eines konkreten Termins für die Information der örtlichen Zulassungsstelle (fixer Termin)
  • Zulassungsstelle wird zum Termin durch das KBA informiert
  • Zulassungsstelle entscheidet wie weiter verfahren wird (Entscheidungshoheit)
  • Zulassungsstelle sendet in der Regel 4-6 Wochen später einen Brief an den Halter, dieser Brief setzt eine 14 tägige Frist zur Betriebsuntersagung (z.B. aufgrund von §5 Fahrzeugzulassungsverordnung)
  • Nach Ablauf der 14 Tage müsste Halter selbst stilllegen, insofern kein Update erfolgt ist.
  • Erfolgt keine Abmeldung / kein Update kann es bis zu 6 Monate dauern bis die Polizei das Fahrzeug stillegt

P.s.: Immer daran denken: Das sind ungefähre Schätzungen, alle Angaben ohne Gewähr. Je nach Behörde unterscheiden sich die Laufzeiten auch mal deutlich zu Ungunsten des Betroffenen.

Begleitetes Fahren mit der Simson S50, S51

Darf man als Inhaber des Führerscheins für Begleitetes Fahren (Berechtigungsschein) eine Simson S50 oder S51 fahren?

Zunächst muss man wissen, dass für das Führen von Klasse AM Fahrzeugen keine Begleitperson erforderlich ist:
ADAC Begleitetes Fahren

Dann bleibt noch die Frage, ob bzw. bis wann eine Simson unter die Klasse AM fällt, obwohl Sie schneller fährt (zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h). Erstzulassung muss vor dem 28.02.1992 liegen.
Führerscheinverordnung §76 FeV Nr. 8 „§ 6 Absatz 1 zu Klasse AM“

Ich denke, das sieht ganz gut aus.

Mercedes Citan – Kupplungspedal steckt fest

Ein Video sagt mehr als tausend Worte:


Wenn das bei der Fahrt passiert braucht man starke Nerven. Die hatte meine Freundin, konnt auf einem Parkplatz anhalten und ich war noch nicht allzuweit weg um es mir anzusehen:

Erster Versuch: Wieder Aufstecken und versuchen abzuziehen. Ergebnis: Geht viel zu leicht wieder ab.

So kann ich Sie nicht fahren lassen, also ab zum Verkäufer – der Kauf ist keine 4 Wochen her.

Dort angekommen besieht sich der Serviceberater das Ganze, lässt noch einen aus der Werkstatt draufkucken und befindet das als in Ordnung und bescheinigt das auf Nachfrage schriftlich.

Meine Freundin fährt also ca. 500m und nach 3x Kupplung treten mit Knackgeräuschen ist es wieder abgerutscht.

Nochmal zur Werkstatt, dieses Mal bleibt das Auto dort. Als Ersatzwagen wird ein Auto ohne funktionierende Klimaanlage angeboten. Nein danke.

Alternative dann familienuntaugliches Auto mit Klima, okay, Selbstbeteiligung 1.000€ ohne Reduzierungsmöglichkeit. Nein danke.

Familientaugliches Auto mit Klima wo anders gemietet.

Schönes Wochenende – Montag geht die Geschichte weiter.

Update:
Es darf ja auch mal unspektakulär ausgehen. Kupplungszylinder getauscht, Problem behoben? Bisher jedenfalls läuft es wieder und gibt keine Knackgeräusche von sich.

 

Hamburg und der Diesel

Fahrverbot LKW (Zeichen 253) Diesel ab 31.Mai 2018

Fahrverbot LKW (Zeichen 253) Diesel bis EURO 5 ab 31.Mai 2018

Demnächst ist es also soweit und die Verwirrung ist groß.
Um es noch mal klar zu sagen für alle PKW Fahrerinnen und Fahrer:
Ihr dürft auch weiter in die Stresemannstraße fahren.
Auch in die Max-Brauer-Allee, wenn ihr ein Anliegen habt, Bekannte, Verwandte, Einkaufen, Arbeiten… all das geht auch nach dem 31.Mai 2018 –
Durchfahren halt nicht mehr, mit Diesel die kein Euro6 haben.
Sind diese 580m wirklich der Weltuntergang?
Gehts uns in Hamburg nicht eigentlich dennoch ganz schön gut, wenn man bedenkt wie viele Kilometer in anderen Städten betroffen sein werden?

Übrigens: Nein wir übertreiben nicht so wie es manche Messwerte in München tun.

Schönes Wochenende

Quelle:Infoflyer

Update: Link angepasst – der Infoflyer sagt eigentlich alles aus.

Die Musterfeststellungsklage und der Diesel

Ein kurzer „Stand der Dinge“ soweit ich das abschätzen kann:

  • Gesetz für Musterfeststellungsklage tritt frühestens 01.11.2018 in Kraft
  • nur Verbraucherschutzverbände können sich bewerben den Prozess zu führen
  • der Verband, der zuerst zum Zug kommt versperrt allen anderen Verbänden den Klageweg
  • jeder, der seine Interessen waren will, muss sich dann bei dem (einen) klageberechtigten Verband auf eine Liste setzen lassen

Die Zeit läuft: 31.12.2018 ist wohl Ende mit Ansprüchen gegen VW

 

Ausführliche Erklärung zur MFK beim ADAC

Öffentliche Waagen im Raum Hamburg

Wo kann ich mein Wohnmobil oder Anhänger wiegen lassen?

Eine kurze Liste:

Otto Dörner Kies und Keponien GmbH & Co. KG
Hovestr. 68-70
20539 Hamburg

Telefon:
040 780971-0

Öffnungszeiten:
Mo-Do 8-17 Uhr Fr 8-16:30 Uhr

Preise:
~10€ nur wiegen
~25€ mit Nachweis

(Stand 05/18)

Eggers Sand & Kieshandelsgesellschaft mbH & Co. KG
Harksheider Straße 110
22889 Tangstedt

Telefon:
04109/279926

Preise:
~10€ wiegen

(Stand 05/18)